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Junge Union
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Die Junge Union Deutschlands (JU) ist die Jugendvereinigung von CDU und CSU. Sitz des Vereins mit 91.129 Mitgliedern (2021) ist Berlin.cite-ref-3[3]
Contents
⢠Grundsätze
⢠AuĂenpolitik
⢠Geschichte
⢠Struktur
⢠Vorsitzende
⢠Bundesvorstand
⢠Mitglieder
⢠Gliederung
⢠Organe
⢠Presse
⢠Kontroversen
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Inhaltliches Profil
Grundsätze
Die JU soll als Vorfeldorganisation ihrer Mutterparteien deren politische Ziele innerhalb der Jugend verbreiten sowie die Interessen der jungen Generation innerhalb der Parteistrukturen vertreten. Sie definiert sich in ihrem Grundsatzprogramm als liberale sowie konservative und fortschrittliche Organisation. Dabei beruft sie sich auf das christliche Menschenbild. Die JU bekennt sich zur Demokratie und zur sozialen Marktwirtschaft.cite-ref-4[4] Sie setzt sich auĂerdem fĂźr die europäische Einigung sowie fĂźr eine verlässliche transatlantische Partnerschaft im Rahmen der NATO ein.cite-ref-5[5]
Politische Standpunkte
Die Renten- und die Pflegeversicherung sollen durch die Umstellung auf ein Kapitaldeckungsverfahren aus Sicht der JU âdemographiefestâ gemacht werden. Durch Ănderungen im Tarif- und Arbeitsrecht will die JU mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze fĂźr Jugendliche schaffen. StudiengebĂźhren werden von ihr befĂźrwortet, ebenso ein durchsetzbares Recht auf private Kopien fĂźr die Inhaber von Originalen. Die JU setzt sich ferner fĂźr die Errichtung eines Zentrums gegen Vertreibungen in Berlin ein. Die Junge Union setzt sich auch fĂźr die Legalisierung von Sportwetten ein.cite-ref-6[6] Der Mindestlohn wird abgelehnt, da er Arbeitsplätze koste.cite-ref-7[7] Sie spricht sich gegen eine Herabsetzung des Wahlalters aus.cite-ref-8[8] UnterstĂźtzt werden von der Jungen Union Upload-Filter sowie die EinfĂźhrung eines verpflichtenden Dienstjahres nach der Schule.cite-ref-3-2-1[2]
AuĂenpolitik
AuĂenpolitisch bekennt sich die JU zur deutsch-amerikanischen Freundschaft und Partnerschaft. Sie unterstĂźtzte den Kurs der USA im Vorfeld des Irak-Kriegs 2003.cite-ref-9[9] Der Vorsitzende Philipp MiĂfelder lobte 2013 Gerhard SchrĂśder fĂźr seine Haltung gegen den Krieg, da er seine eigene Meinung inzwischen geändert habe.cite-ref-10[10] Eine Vollmitgliedschaft der TĂźrkei in der Europäischen Union lehnt sie ab und befĂźrwortet stattdessen das Konzept einer Privilegierten Partnerschaft. AuĂerdem setzt sie sich fĂźr die belarussische Opposition ein.cite-ref-11[11] Im BĂźrgerkrieg in Syrien stellt sich die Junge Union auf die Seite der Opposition,cite-ref-12[12] kritisiert jedoch die Gewalt gegen Christen durch Islamisten.cite-ref-13[13]
Geschichte
GrĂźndung und erste Jahre (1945â1949)
Nach dem Zweiten Weltkrieg grĂźndeten junge Mitglieder der dezentral entstandenen christlich-demokratischen Gruppierungen als Vertretung der Jugend die JU. Es waren anfangs vor allem ehemalige Kriegsteilnehmer, die sich in Universitätsstädten zu Arbeitskreisen zusammenfanden. Auf dem ersten Deutschlandtreffen vom 17. bis 21. Januar 1947 in KĂśnigstein im Taunus wurde der Bundesverband gegrĂźndet. Die JU strebte wie die Mutterparteien an, Christen beider Konfessionen innerhalb einer politischen Organisation zu vereinigen. Obwohl bei ihrem zweiten Deutschlandtreffen in Berlin auch Vertreter aus der sowjetischen Besatzungszone teilnahmen, stellte die JU 1948 dort ihre Arbeit aufgrund der Gängelung ihrer Mitglieder ein. Letzter gewählter Vorsitzender der JU in der SBZ war 1947 Alfred Sagner. Als Folge des einsetzenden Kalten Krieges blieb die JU eine auf Westdeutschland beschränkte Jugendorganisation. Im März 1950 gab sich die JU mit den âWĂźrzburger BeschlĂźssenâ das erste gemeinsame Programm. In ihm nahm sie unter anderem Bezug auf das Christentum als Grundlage zur Erneuerung des geistigen und kulturellen Lebens und forderte die Wiedervereinigung Deutschlands in seinen historischen Grenzen. AuĂerdem befĂźrwortete sie die EinfĂźhrung des PersĂśnlichkeitswahlrechts. In der Europapolitik sprach sich die JU bereits frĂźh fĂźr einen Zusammenschluss der europäischen Staaten aus. Sie vertrat diese Forderung unter anderem seit 1948 auf mehreren Treffen der Jugendsektion der Nouvelles Ăquipes Internationales (NEI). Auf dem GrĂźndungsparteitag der Bundes-CDU 1950 in Goslar erkannte diese die JU in ihrem Statut als selbständige Vertretung der Jugend innerhalb der Partei an. Im darauffolgenden Jahr gab sich die JU ihre erste eigene Satzung.
Die Junge Union in der Ăra Adenauer und âDer Geist von Hammâ (1949â1982)
Während der 1950er und 1960er Jahre forderte die JU immer wieder eine Reform des Parteiapparates der CDU und CSU, blieb aber während der Kanzlerschaften Konrad Adenauers und Ludwig Erhards eine grĂśĂtenteils staatstragende Parteijugend. GrĂśĂere Konflikte mit den Mutterparteien gab es nicht.
Dies änderte sich, nachdem infolge des bundespolitischen Machtwechsels 1969 CDU und CSU in die Opposition verwiesen wurden. Auf dem Deutschlandtag 1969 in Hamm kam es zu einer massiven innerverbandlichen Kritik am bisherigen Kurs. Ab dieser Zeit stiegen auch ihre Mitgliederzahlen kontinuierlich, da sich vor allem Jugendliche, die der 68er-Bewegung entgegenwirken wollten, der JU anschlossen.
1971 wurde beschlossen, das HĂśchstalter von 40 auf 35 Jahre und das Mindestalter von 16 auf 14 Jahre herabzusetzen.cite-ref-14[14] Die 1970er Jahre fĂźhrten zu programmatischen Veränderungen der Jungen Union. 1973 verabschiedete sie ein neues Grundsatzprogramm âFĂźr eine humane Gesellschaftâ. Während die Junge Union Anfang der 1970er noch gesellschaftspolitisch links von der CDU verortet wurde,cite-ref-0-15-0[15] rĂźckte sie Mitte der 1970er programmatisch weiter nach rechts, was unter anderem an der nachlassenden 68er-Bewegung und dem damit verbundenen Auftrieb konservativer Einstellungen lag. Themenschwerpunkte zu dieser Zeit waren vor allem Zukunftschancen der jungen Generation angesichts hoher Jugendarbeitslosigkeit, sowie die âOrientierungskrise der Jugendâ, die sich in der Zunahme von Jugendkriminalität, Drogenkonsum und Jugendsekten äuĂerte.cite-ref-1-16-0[16] In den 1970er Jahren verwendete die Junge Union den Slogan âBlack is beautifulâ fĂźr verschiedene Kampagnen und Plakate, auf denen schwarze Frauen abgebildet waren.cite-ref-17[17]cite-ref-18[18]
Nachdem die JU sich bis in die späten 1960er Jahre dagegen ausgesprochen hatte und noch 1965 den Anspruch erhob, auch fßr die in der DDR unterdrßckte Jugend zu sprechen, Üffnete sie sich 1972 fßr Kontakte mit kommunistischen Jugendorganisationen wie der FDJ. 1980 schlug der damalige JU-Bundesvorsitzende Matthias Wissmann sogar die Schaffung eines deutsch-deutschen Jugendwerkes vor, welches dem Jugendaustausch dienen sollte.
In der Debatte um die Ostpolitik nahm die JU jedoch Anfang der 1970er Jahre eine schwankende Position ein. So wurde ein 1970 gefasster Beschluss, die Oder-NeiĂe-Grenze zu Polen anzuerkennen, zwei Jahre später weitestgehend wieder zurĂźckgenommen. Mit der Verabschiedung eines Umweltschutzgrundsatzprogramms 1973 versuchte die JU sich auch in diesem Politikfeld zu profilieren.
Auch strukturell gab es in den 1970er Jahren Reformen. Die JU orientierte sich weg von einer bloĂen Nachwuchs- und hin zu einer Jugendorganisation von CDU und CSU.cite-ref-1-16-1[16] Nachdem beispielsweise zuvor die Mitgliedschaft zwischen dem 16. und 40. Lebensjahr mĂśglich war, beschloss der Deutschlandtag der JU 1971 die Altersunter- und Obergrenze auf 14 beziehungsweise 35 Jahre herabzusetzen. Einzelne Landesverbände hatten dies schon Ende der 1960er Jahre getan. Wenig später wurde am 2. Juni 1972 bundesweit die SchĂźler Union (SU) gegrĂźndet, um SchĂźler fĂźr eine spätere Mitarbeit in der JU zu interessieren. Die Mitgliederzahlen verdoppelten sich bis zum Ende der 1970er Jahre.
Die JU in der Ăra Kohl (1982â1998)
Die 1980er Jahre waren zu Anfang geprägt von der Debatte um den NATO-Doppelbeschluss. Diesen befĂźrwortete die JU.cite-ref-19[19] Aber auch das Thema Ăkologie war weiterhin, auch innerhalb der JU, oben auf der Tagesordnung. So stand auf dem Deutschlandtag 1983 die Vereinbarkeit von Ăkologie und Ăkonomie im Zentrum der Diskussion. Mit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 wurde innerhalb der JU eine Debatte Ăźber Reaktorsicherheit ausgelĂśst. Im gleichen Jahr hatte der Mauerbau seinen 25. Jahrestag. 1987 fand ein Staatsbesuch Erich Honeckers in der Bundesrepublik statt. Beide Ereignisse nutzte die JU, um die Verletzung der Menschenrechte in der DDR zu verurteilen und den Abriss der Mauer zu fordern.
Seit den 1980er- und 90er-Jahren wandte sich die Junge Union stärker dem Wirtschaftsliberalismus zu und verstärkte die Zusammenarbeit mit der Mittelstands- und Wirtschaftsunion. Das sozialpolitische Profil verblasste zunehmend. Die Linie der Parteifßhrung wurde zu dieser Zeit weitgehend unterstßtzt.cite-ref-0-15-1[15]
christlich-demokratische-jugend
Am Vorabend des Mauerfalls, dem 9. November 1989, grĂźndete sich mit der Christlich-Demokratischen Jugend (CDJ) wieder eine freie christlich-demokratisch orientierte Gruppe junger Menschen in der DDR.cite-ref-20[20] Schon vor der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten vereinigte sich die CDJ mit der JU auf dem Deutschlandtag im September 1990 in Leipzig.cite-ref-21[21] In den 1990er Jahren stand die Junge Union neben der Integration der CDJ somit vor neuen Herausforderungen und Chancen, die sich aus der deutschen Wiedervereinigung ergaben.
Politisch unterstßtzte die JU in dieser Zeit die Reformen der Kohl-Regierung zur Stärkung der Marktwirtschaft. Themen wie Deregulierung, Privatisierung und die FÜrderung des Mittelstands standen im Vordergrund. Gleichzeitig engagierte sich die JU in der Europapolitik und unterstßtzte den Weg zur europäischen Integration, der mit dem Vertrag von Maastricht 1992 einen wichtigen Meilenstein erreichte.
Die zweite Hälfte der 1990er Jahre war geprägt von einer intensiven Auseinandersetzung mit den Folgen der Globalisierung. Die Junge Union setzte sich fßr eine aktive und gestaltende Rolle Deutschlands in der globalisierten Welt ein und betonte die Notwendigkeit, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu sichern. In dieser Zeit entstand auch ein stärkeres Bewusstsein fßr die Herausforderungen des demographischen Wandels, und die JU begann, entsprechende Reformvorschläge zu entwickeln.
Mit dem Ende der Ăra Kohl und der verlorenen Bundestagswahl 1998 stand die Junge Union vor der Aufgabe, sich neu zu orientieren und auf die veränderten politischen Verhältnisse zu reagieren.
In der Opposition und Ăra Merkel (1998â2021)
Nach der verlorenen Bundestagswahl 1998 wurde mit Hildegard MĂźller als Nachfolgerin von Klaus Escher erstmals eine Frau Bundesvorsitzende.cite-ref-22[22] MĂźller setzte in ihrer Amtszeit bis 2002 verstärkt auf die Themen der innerparteilichen Reformen und die FĂśrderung von Frauen in der Politik. Sie betonte die Notwendigkeit, die CDU fĂźr jĂźngere Generationen attraktiver zu machen und unterstĂźtzte Initiativen zur Modernisierung der Partei. Ihr folgte 2002 Philipp MiĂfelder, der die Organisation durch seine Ăźber eine Dekade anhaltende Amtszeit in eine Phase der Kontinuität fĂźhrte.
Unter der Bundeskanzlerin Angela Merkel positionierte sich die frĂźher stärker sozialpolitisch geprägte Jugendvereinigung weiter rechts von der Parteispitze und vertrat in Wirtschaftsfragen neoliberale, in der Gesellschaftspolitik konservative Positionen.cite-ref-2-23-0[23] Der Position der Bundespartei wurde nur in einzelnen Belangen widersprochen, wie etwa in der FlĂźchtlingskrise 2015/16, bei der die JU eine Begrenzung der Aufnahme von GeflĂźchteten forderte.cite-ref-24[24] Ansonsten wird insbesondere in der Ăffentlichkeit ein harmonisches Verhältnis zur CDU angestrebt.cite-ref-0-15-2[15]
ErschĂźttert wurde die Junge Union im Juli 2015 durch den unerwarteten Tod ihres langjährigen Vorsitzenden Philipp MiĂfelder, der sie ab seinem 23. Lebensjahr insgesamt 12 Jahre gefĂźhrtcite-ref-27[27] und sein Amt erst im September 2014 an Paul Ziemiak weitergegeben hatte.cite-ref-28[28]
Paul Ziemiak leitete die Organisation bis 2018. Während seiner Amtszeit setzte die Junge Union ihren Kurs fort, sich als konservative Kraft innerhalb der CDU zu positionieren. Ziemiak selbst engagierte sich besonders in Fragen der Digitalpolitik und der FĂśrderung von Start-ups, was ihm Anerkennung auch auĂerhalb der Partei einbrachte. Unter seiner FĂźhrung trat die Junge Union weiterhin fĂźr eine restriktivere Migrationspolitik ein und bekräftigte ihre Forderungen nach einer Reform des Rentensystems.
Auf Ziemiak folgte Mitte März 2019 Tilman Kuban als Vorsitzender der Jungen Union.cite-ref-29[29] Kuban setzte auf Kontinuität und betonte die Bedeutung der innerparteilichen Demokratie und Basisbeteiligung. Seine Amtszeit war geprägt von der Diskussion um die zukßnftige Ausrichtung der CDU nach dem angekßndigten Rßckzug von Angela Merkel vom Parteivorsitz und später auch vom Kanzleramt. Die Junge Union unter Kuban forderte dabei eine stärkere Profilierung der CDU in konservativen Fragen und eine klare Abgrenzung zu den Grßnen, insbesondere in der Klima- und Umweltpolitik.cite-ref-30[30]
Nach der Ăra Merkel (2021â)
Nachdem Tilman Kuban altersbedingt nicht zur Wiederwahl antreten konnte, wurde 2022 Johannes Winkel zum Bundesvorsitzenden gewählt. In seiner Antrittsrede forderte er â anders als noch die Bundesvorsitzenden vor ihm â mehr Arbeitsmigration und verteidigte Merkel gegen Kritik aus der Ampelkoalition,cite-ref-2-23-1[23] befĂźrwortete jedoch eine Senkung der Sozialleistungen fĂźr Migranten und eine Bezahlkarte fĂźr Asylbewerber statt Barauszahlung.cite-ref-31[31] Der Vorsitzende der Jungen Union NRW, Kevin Gniosdorz, verlangte eine Abschiebung von FlĂźchtlingen nach Afrika.cite-ref-32[32]
Mit Bezug auf Israel forderte die Junge Union Ende 2023 den Umzug der deutschen Botschaft Tel Aviv nach Jerusalem, was Kritik in den Reihen der CDU hervorgerufen hat.cite-ref-33[33]cite-ref-34[34] Zusätzlich wurde im Zuge des israelischen Militäreinsatzes im Gazastreifen Anfang 2024 die sofortige Stationierung einer deutschen Luftwaffenstaffel in Israel zur Bekämpfung der Hamas und anderer Aggressoren mit Kampfluftfahrzeugen gefordert.cite-ref-35[35]
Struktur
Die Junge Union ist eine von derzeit sieben Bundesvereinigungen der CDU. Als solche hat die Junge Union das Ziel, das Gedankengut der CDU in ihren Wirkungskreisen, der jungen Generation, zu vertreten und zu verbreiten sowie die besonderen Anliegen der jungen Generation in der Politik der CDU zu wahren. Der organisatorische Aufbau der JU soll dem der CDU entsprechen. Die JU hat eine eigene Satzung, die der Genehmigung durch den CDU-Generalsekretär bedarf. Der Hauptgeschäftsfßhrer der JU wird im Einvernehmen mit dem CDU-Generalsekretär ernannt.cite-ref-36[36]
Die Junge Union Bayern ist eine von acht Arbeitsgemeinschaften der CSU. Sie hat als Nachwuchsorganisation der CSU die besondere Aufgabe, die junge Generation an das politische Leben heranzufßhren und sie zur Mitarbeit in der Partei zu gewinnen. Die Junge Union Bayerns gibt sich eine Geschäftsordnung, die der Genehmigung durch den CSU-Parteivorstand bedarf.cite-ref-37[37]
Vorsitzende
| Name | Name | Amtszeit | wichtige politische Ămter und Mandate |
|---|---|---|---|
| | Bruno Six | 1947â1948 | Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtages (1946â1962) |
| | Fred Sagner | 1948â1949 | â |
| | Josef Hermann Dufhues | 1949â1950 | Präsident des nordrhein-westfälischen Landtages (1966) |
| | Ernst Majonica | 1950â1955 | Mitglied des Vorstandes der CDU/CSU-Bundestagsfraktion (1953â1969) |
| | Gerhard Stoltenberg | 1955â1961 | Bundesminister fĂźr wissenschaftliche Forschung (1965â1969), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein (1971â1982), Bundesminister der Finanzen (1982â1989), Bundesminister der Verteidigung (1989â1992) |
| | Bert Even | 1961â1963 | Stellvertretender Vorsitzender des Bundestags-Innenausschusses (1965â1969) |
| | Egon Klepsch | 1963â1969 | Präsident des Europäischen Parlamentes (1992â1994) |
| | JĂźrgen Echternach | 1969â1973 | Parl. Staatssekretär beim Bundesminister fĂźr Raumordnung und Bauwesen (1987â1993) und beim Bundesminister der Finanzen (1993â1994) |
| | Matthias Wissmann | 1973â1983 | Bundesminister fĂźr Verkehr (1993â1998) |
| | Christoph BĂśhr | 1983â1989 | CDU-Fraktionsvorsitzender im rheinland-pfälzischen Landtag (1994â1996 und 1997â2006) |
| | Hermann GrĂśhe | 1989â1994 | Staatsminister bei der Bundeskanzlerin (2008â2009), CDU-Generalsekretär (2009â2013), Bundesminister fĂźr Gesundheit (2013â2018), Stellvertretender Vorsitzender der Unions-Bundestagsfraktion (seit 2018) |
| | Klaus Escher | 1994â1998 | â |
| | Hildegard MĂźller | 1998â2002 | Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin (2005â2008) |
| | Philipp MiĂfelder | 2002â2014 [ 38 ] Seit dem Deutschlandtag 2015 postum Ehrenvorsitzender [ 39 ] | AuĂenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion (2009â2015) |
| | Paul Ziemiak | 2014â2019 [ 38 ] | Mitglied des Bundestags (seit 2017) Generalsekretär der CDU (2018â2022), Generalsekretär der CDU NRW (seit 2022) |
| | Tilman Kuban | 2019â2022 | Mitglied des Bundestags (seit 2021) |
| | Johannes Winkel | seit 2022 | Mitglied des Bundestages (seit 2025) |
Bundesvorstand
Der gewählte Bundesvorstand der Jungen Union Deutschlands besteht gemäà § 20 Abs. 3 der Satzung der Jungen Union aus dem Vorsitzenden, vier stellvertretenden Bundesvorsitzenden, der Schatzmeisterin sowie 16 Beisitzern.cite-ref-40[40]
Der aktuelle Bundesvorstand wurde auf dem Deutschlandtag 2024 in Halle an der Saale gewählt.cite-ref-bundesvorstand-1-2[1]
| Name | Funktion | Landesverband | Kommission |
|---|---|---|---|
| Johannes Winkel | Bundesvorsitzender | Nordrhein-Westfalen | |
| Nicola Gehringer | stv. Bundesvorsitzende | Bayern | |
| Franziska Lammert | stv. Bundesvorsitzende | Oldenburg/Niedersachsen | Innen & Justiz |
| Pascal Reddig | stv. Bundesvorsitzender | Hessen | Soziale Sicherung & Gesundheit |
| Ann-Cathrin Simon | stv. Bundesvorsitzende | Baden-WĂźrttemberg | Finanzen und Steuern |
| Clara von Nathusius | Schatzmeisterin | Berlin | |
| Annamarie Bauer | Beisitzerin | Bayern | Gesellschaft & Familie |
| Sarah Beckhoff | Beisitzerin | Nordrhein-Westfalen | Wirtschaft und Arbeit |
| Fabian Beine | Beisitzer | Hessen | Innen & Justiz |
| Stefanie Franzl | Beisitzerin | Sachsen und Niederschlesien | Infrastruktur, Bau und Innovation |
| Philipp Geib | Beisitzer | Mecklenburg-Vorpommern | Land-, Forstwirtschaft & Ländlicher Raum |
| Cornelius Golembiewski | Beisitzer | ThĂźringen | Soziale Sicherung & Gesundheit |
| Sarah Harden | Beisitzerin | Nordrhein-Westfalen | Klima, Umwelt & Energie |
| Martin Hauner | Beisitzer | Bayern | Digitalisierung und Staatsmodernisierung |
| Julian Herrmann | Beisitzer | Hamburg | Infrastruktur, Bau und Innovation |
| AndrĂŠ Hess | Beisitzer | Nordrhein-Westfalen | Medien und Kultur |
| Marc Philipp Janson | Beisitzer | Rheinland-Pfalz | Bildung & Forschung |
| Simon Mai | Beisitzer | Baden-WĂźrttemberg | StartUps & GrĂźnderkultur |
| Ludwig Schnur | Beisitzer | Bayern | Wirtschaft und Arbeit |
| Marcel Tillmann | Beisitzer | Nordrhein-Westfalen | Energie & Klima |
| Moritz Ăbermuth | Beisitzer | Hannover/Niedersachsen | Internationales |
| Finn Wandhoff | Beisitzer | Schleswig-Holstein | Verteidigung |
| Charlotte Warken-Luxenburger | Beisitzer | Saarland | |
Ein Archiv der ehemaligen gewählten Bundesvorstände seit 1947 pflegt die Konrad-Adenauer-Stiftung.cite-ref-41[41]
Ferner gehĂśren dem Bundesvorstand mit beratender Stimme der BundesgeschäftsfĂźhrer Jonas Bickschlagcite-ref-42[42] (NRW), der Justiziar Malte Kramer (Niedersachsen), der Chefredakteur des Mitgliedermagazins âDie Entscheidungâ Fabio Crynencite-ref-43[43] (NRW), die Mitgliederbeauftragte Nicola Gehringer (Bayern)cite-ref-44[44], der Digitalmanager, ggf. weitere Beauftragte sowie die Vorsitzenden der Kommissionen und die Vertreter der JU in nationalen und internationalen Organisationen an. Ebenfalls wird der Bundesvorsitzende der SchĂźler Union Deutschlands Jakob Hornhues (Bremen)cite-ref-45[45] als ständiger Gast des Bundesvorstands geladen.cite-ref-46[46]
| Name | Landesverband | Kommission |
|---|---|---|
| Elena Hilgers [ 47 ] | Hessen | Digitalisierung & Staatsmodernisierung |
| Maximilian MĂśrseburg MdB [ 48 ] | Baden-WĂźrttemberg | Internationales |
| Wiebke Winter MdBB [ 49 ] | Bremen | Frauen |
| Name | Landesverband | Funktion |
|---|---|---|
| Michael Dust [ 50 ] | Nordrhein-Westfalen | Vorsitzender der IYDU |
| Alisan Yasar [ 51 ] | Berlin | Mitglied im Sprecherteam des Deutschen Nationalkomitees fĂźr Internationales Jugendarbeit |
| Severin Hirmer [ 52 ] | Bayern | Vizepräsident der YEPP |
Mitglieder
Die Junge Union hatte zu ihren Hochzeiten ßber 250.000 Mitglieder. Bis 2021 waren es noch 91.129, davon etwa 30 % Frauen.cite-ref-3-2-2[2] Mitglied kann man ab der Vollendung des 14. Lebensjahres bis zur Vollendung des 35. Lebensjahres sein, wobei Funktionsträger, auch ßber die Altersgrenze hinaus, erst mit dem Ende ihrer Amtszeit aus der JU ausscheiden. Eine gleichzeitige Mitgliedschaft in der CDU oder der CSU ist nicht erforderlich. Im Gegenzug dazu sind Mitglieder der Mutterparteien, die jßnger als 35 Jahre alt sind, auch nicht automatisch Mitglied der JU.
Mitglieder der Landesverbände
| | Landesverband | Vorsitzender | Mitglieder [ 53 ] (Stand: 13. November 2017) |
|---|---|---|---|
| | Baden-WĂźrttemberg | Florian Hummel [ 55 ] | 10.265 |
| | Bayern | Manuel Knoll [ 56 ] | 24.407 |
| | Berlin | Harald Burkart [ 57 ] | 0 3.100 |
| | Brandenburg | Laura Stohschneider [ 58 ] | 0 0 582 |
| | Braunschweig | Maximilian Pohler [ 59 ] | 0 0 794 |
| | Bremen | Sandra Schmull [ 60 ] | 0 0 213 |
| | Hamburg | Felix Thiesen [ 61 ] | 0 0 877 |
| | Hessen | Lukas Brandscheid [ 62 ] [ 63 ] | 11.208 |
| | Mecklenburg-Vorpommern | Jenny Gundlach [ 64 ] | 0 0 551 |
| | Niedersachsen | Karoline Sophie Czychon [ 65 ] | 0 7.643 |
| | Nordrhein-Westfalen | Kevin Gniosdorz [ 66 ] | 30.203 |
| | Oldenburg | Lukas Reinken [ 67 ] | 0 1.481 |
| | Rheinland-Pfalz | Christopher HauĂ [ 68 ] | 0 6.543 |
| | Saarland | Fabian LaĂotta [ 69 ] [ 70 ] | 0 4.968 |
| | Sachsen und Niederschlesien | Stefanie Franzl [ 71 ] | 0 0 957 |
| | Sachsen-Anhalt | Nico Elsner [ 72 ] [ 73 ] | 0 0 655 |
| | Schleswig-Holstein | Felix Siegmon [ 74 ] | 0 3.411 |
| | ThĂźringen | Lennart Geibert [ 75 ] | 0 1.558 |
| | Auslandsverbände | - | 0 0 0 10 |
Gliederung
Die Junge Union Deutschlands gliedert sich analog zur CDU/CSU in 18 Landesverbände, 37 Bezirksverbände, 403 Kreisverbände sowie knapp 1000 Gemeinde-, Orts-, Stadtteil- oder Stadtverbände.cite-ref-struktur-76-0[76] In Niedersachsen existieren drei Landesverbände (Braunschweig, Hannover und Oldenburg). Sie bilden zwar den gemeinsamen Landesverband Niedersachsen, treten aber jeweils gegenßber dem Bundesverband der Jungen Union eigenständig auf.
Die mitgliederstärksten Landesverbände sind Nordrhein-Westfalen mit Ăźber 34.000 und Bayern mit gut 27.600 Mitgliedern. Der JU-Landesverband Bremen ist der kleinste aller 18 Landesverbände. Kleinster JU-Landesverband eines Flächenlandes ist der JU-Landesverband Brandenburg. Die JU Oberbayern ist mit Ăźber 8.000 Mitgliedern der stärkste Bezirksverband. GrĂśĂter Kreisverband ist der JU Kreisverband Borken mit Ăźber 2.600 Mitgliedern.
Organe
Die Organe der JU auf Bundesebene sind der Deutschlandtag, der Deutschlandrat, der Bundesvorstand und das Bundesschiedsgericht. AuĂerdem gibt es thematische BundesfachausschĂźsse.
Der Deutschlandtag ist das hÜchste Gremium der JU. Er ist vergleichbar mit einem Parteitag. Ihm gehÜren 240 gewählte Delegierte der Landesverbände sowie die Mitglieder des Bundesvorstandes und des Deutschlandrates der JU an. Er tritt mindestens einmal jährlich zusammen. Alle zwei Jahre wählt der Deutschlandtag die Mitglieder des Bundesvorstandes.
Der Deutschlandrat entscheidet zwischen den Deutschlandtagen ßber grundsätzliche politische Fragen. Er setzt sich aus 42 Delegierten der Landesverbände, dem Bundesvorstand sowie dem Bundesvorsitzenden der Schßler Union zusammen.cite-ref-77[77]
Der Bundesvorstand erledigt die tägliche politische Arbeit. Er besteht aus dem Bundesvorsitzenden, dessen vier Stellvertretern, dem Schatzmeister sowie achtzehn Beisitzern.cite-ref-78[78] AuĂerdem wählt der Bundesvorstand einen BundesgeschäftsfĂźhrer, der diesem mit beratender Stimme angehĂśrt. Das Amt des Bundesvorsitzenden gilt auch als Karriere-Sprungbrett; fast alle bisherigen Bundesvorsitzendencite-ref-79[79] machten Karriere in der Partei.
Das Bundesschiedsgericht entscheidet bei Streitigkeiten Ăźber die Anwendung oder Auslegung der Satzung der JU. AuĂerdem ist es Berufungsinstanz gegen Rechtsentscheidungen in einzelnen Landesverbänden, sofern die Landessatzungen dieses vorsehen. Es setzt sich aus einem Vorsitzenden, vier Beisitzern sowie fĂźnf Stellvertretern zusammen. Der Vorsitzende des Schiedsgerichts sowie zwei der Beisitzer mĂźssen die Befähigung zum Richteramt besitzen. JU-Mitglieder, die Delegierte beziehungsweise Mitglied des Deutschlandtages, des Deutschlandrates oder des Bundesvorstandes sind, dĂźrfen nicht ins Bundesschiedsgericht gewählt werden.
Deutschlandtage und deren Mottos
⢠1951 Bonn
⢠1953 Bad Honnef
⢠1955 Augsburg
⢠1956 Travemßnde
⢠1957 Dortmund
⢠1958 Konstanz
⢠1959 West-Berlin
⢠1960 Mainz
⢠1961 Oldenburg
⢠1962 Garmisch-Partenkirchen
⢠1963 Fulda
⢠1964 Saarbrßcken
⢠1965 Bad Godesberg
⢠1966 Wßrzburg
⢠1967 West-Berlin
⢠1968 Ludwigshafen am Rhein
⢠1969 Hamm
⢠1970 Braunschweig
⢠1971 Bremen
⢠1972 Fulda
⢠1973 Hamburg
⢠1973 Herford (auĂerordentlich)
⢠1975 MÜnchengladbach
⢠1976 Offenburg
⢠1977 Mßnchen
⢠1978 West-Berlin
⢠1978 Frankfurt am Main (auĂerordentlich)
⢠1979 Hannover
⢠1980 BÜblingen
⢠1981 KÜln
⢠1982 Eltville am Rhein
⢠1983 Mßnchen
⢠1984 West-Berlin
⢠1985 OsnabrĂźck: Technik beherrschen â Zukunft gestalten
⢠1986 KÜln: Jugend hat wieder Zukunft
⢠1987 Dortmund
⢠1988 Baden-Baden: Europas Zukunft: Grenzenlos
⢠1989 Erlangen: Jugend in Deutschland
⢠1989 Oldenburg (auĂerordentlich): Der Mensch im Mittelpunkt â in Freiheit die Zukunft verantworten
⢠1990 Leipzig: Einheit konkret
⢠1991 Trier: Wir sind eine Welt
⢠1992 Dillingen/Saar: Kurs Europa!
⢠1993 Bochum: Standort Deutschland â hopp oder topp?!
⢠1994 Berlin: Ideen, Konzepte, Profile â Aufbruch mit neuen Gesichtern!
⢠1995 Fulda: JUgend online
⢠1996 GĂśrlitz: Deutschland zukunftsfähig machen â Regierungserklärung der jungen Generation
⢠1997 Magdeburg: Neue Realitäten â Neue Prioritäten
⢠1998 Weiden in der Oberpfalz: Europa fßr eine neue Generation
⢠1999 Weimar: Generation 21 â Leben Formen geben
⢠2000 Koblenz: Deutschland digit@l
⢠2001 Heilbronn: Projekt Deutschland â Die moderne Gesellschaft in lebendiger Verantwortung
⢠2002 DĂźsseldorf: Generation 21 â Politik mit Kompass. Ja zu Werten!
⢠2003 Cottbus: Vordenken. Unser Land in 20 Jahren.
⢠2004 Oldenburg: Vordenken. Deutschland entrßmpeln!
⢠2005 Augsburg: Politik neu begrßnden
⢠2006 Wiesbaden: Verantwortung ßbernehmen.
⢠2007 Berlin: Handeln. Dem Klima verpflichtet.
⢠2008 Rust: Handeln. Chancen schaffen.
⢠2009 Mßnster: Klare Mehrheit. Klare Entscheidungen.
⢠2010 Potsdam: Zukunft: Familie
⢠2011 Braunschweig: Herausforderungen. Annehmen!
⢠2012 Rostock: Platz fĂźr Ideen schaffen â Ăberzeugungen verteidigen!
⢠2013 Erfurt: Deutschland zukunftsfähig machen.
⢠2014 Inzell: Das Land neu denken.
⢠2015 Hamburg: Es geht um deine Zukunft
⢠2016 Paderborn: Industrie 4.0 â Made in Germany
⢠2017 Dresden: Das Europäische Haus zukunftsfest machen
⢠2018 Kiel: Fester Kurs und klare Koordinaten
⢠2019 Berlin (auĂerordentlich)
⢠2019 Saarbrßcken: Klimaschutz made in Germany
⢠2021 Mßnster: Mobilitätsträume werden Wirklichkeit
⢠2023 Braunschweig: Weil es unser Europa ist
⢠2024 Halle (Saale): Wirtschaft retten â Deutschland stärken
⢠2025 Rust: What the Future?!
Unterorganisationen
⢠In den letzten Jahren treten statt des RCDS an einigen Hochschulen Hochschulgruppen der Jungen Union an, so etwa in Greifswald, OsnabrĂźck und Kiel. Eine Besonderheit ist die Junge Union Hochschulgruppe in KĂślncite-ref-83[83], die auch Mitglied im RCDS ist.cite-ref-84[84] Auch als unabhängige Gruppe des RCDS ist die âCampus Union KĂśln â Junge Union & RCDSâ eine JU-Hochschulgruppe, bei der die JU Eingriffsrechte hat: âso kann der zuständige Kreisvorstand und der Landesvorstand der Jungen Union das Erforderliche veranlassen, im äuĂersten Falle eine/n Beauftragte/n einsetzen, die/der vorĂźbergehend die Aufgaben des Vorstandes wahrnimmtâ.cite-ref-85[85]
⢠Die ßber eigene Strukturen verfßgende Schßler Union ist auf Bundesebene eine Arbeitsgemeinschaft der JU.
Mitgliedschaft in Verbänden
Die JU ist Mitglied im Ring politischer Jugend. Ebenso ist sie in der Youth of the European Peopleâs Party (YEPP)cite-ref-86[86], der Jugendorganisation der christdemokratischen und konservativen Europäischen Volkspartei (EVP) sowie in der International Young Democrat Union (IYDU), der Jugendorganisation der Internationalen Demokratischen Union (IDU).
Presse
Das offizielle Mitgliedermagazin der JU ist Die Entscheidung.cite-ref-87[87] 8000 Funktionäre der Jungen Union sowie die CDU-Abgeordneten der deutschen Landesparlamente, des Bundestages sowie des Europäischen Parlamentes erhalten es kostenlos. Einzelne Landes- und Bezirksverbände haben darĂźber hinaus eigene Mitgliedermagazine, wie zum Beispiel die JU Hamburg die forJU, die JU Hessen das LĂśwenmaul, die JU Saar das Sprachrohr, die JU Rheinland-Pfalz die BLACK, die JU Berlin die JU Intern, die JU NRW die BISS35,cite-ref-88[88] die JU Baden-WĂźrttemberg die Humane Gesellschaft, die JU SĂźdbaden die AnstĂśsse, die JU WĂźrttemberg-Hohenzollern den Schwarzen Grat, die JU NordwĂźrttemberg den Scheibenwischer, die JU Niedersachsen das Streitross,cite-ref-89[89] die JU Bayern die Mitgliederzeitschrift Der BaJUware,cite-ref-90[90] die JU Bremen den Bernd, die JU ThĂźringen die nJUspaper,cite-ref-91[91] die JU Sachsen & Niederschlesien die Schwarzen Seiten,cite-ref-92[92] die JU Oldenburg das Schwattet Blatt und die JU Harz âDer Harz â Jung und Schwarzâ. Die Auflagenstärke entspricht in der Regel der Mitgliederstärke, wobei viele Zeitschriften quartalsweise erscheinen.
Kontroversen
2003 sorgte der damalige JU-Vorsitzende MiĂfelder fĂźr Kritik, als er vorschlug, zur Verbesserung der finanziellen Basis des Gesundheitssystems einzelne Leistungen fĂźr ältere Menschen gezielt zu reduzieren. Beispielsweise kĂźnstliche HĂźftgelenke, so MiĂfelder, kĂśnnten fĂźr Menschen ab 85 Jahre in Zukunft nicht mehr von der gesetzlichen Krankenversicherung finanziert werden. Diese ĂuĂerung sorgte in der CDUcite-ref-93[93]cite-ref-94[94] und anderen Bundestagsparteien fĂźr Kritik. Später schwächte er seine ĂuĂerung ab.cite-ref-95[95]cite-ref-96[96] Ebenso sorgte 2009 seine ĂuĂerung âDie ErhĂśhung von Hartz IV war ein Anschub fĂźr die Tabak- und Spirituosenindustrieâ fĂźr Kritik von Sozialverbänden und anderen Parteien. Die ĂuĂerung sei ein Missverständnis gewesen, sagte MiĂfelder später.cite-ref-97[97]
Organisationen mit Verbindung zur Jungen Union
⢠Junge Alpenregion â ein Zusammenschluss christlich-konservativer Jugendorganisationen in den Alpenländern
⢠Junge CDA, Jugendorganisation des CDU/CSU-Sozialflßgels
⢠Andenpakt (CDU) â ein informeller Zusammenschluss von CDU-Politikern, der sich in der Jungen Union gebildet hat
Literatur
⢠Philipp MiĂfelder (Hrsg.): â60 Jahre Junge Union Deutschlandsâ, Berlin 2007, ISBN 978-3-923632-06-0.
⢠Christoph BÜhr (Hrsg.): Jugend bewegt Politik. Die Junge Union Deutschlands 1947 bis 1987, Sinus-Verlag, Krefeld 1988 (Schriftenreihe Mitverantwortung, Band 5), ISBN 3-88289-305-2 [Hrsg. in Zusammenarbeit mit der Jungen Union Deutschlands]
⢠Claus-Peter Grotz: Die Junge Union. Struktur â Funktion â Entwicklung der Jugendorganisation von CDU und CSU seit 1969, Engel, Kehl am Rhein/StraĂburg 1983, ISBN 3-88357-031-1.
⢠Wolfgang Hackel: Die Auswahl des politischen Nachwuchses in der Bundesrepublik Deutschland. Die Junge Union als Sprungbrett fßr politische Karrieren in der CDU, Verlag Bonn Aktuell, Stuttgart 1978 (Studien zur Politik, Band 2), ISBN 3-87959-098-2.
⢠Brigitte Kaff (Hrsg.): Junge Union 1945â1950. Jugendpolitik in der sowjetisch besetzten Zone, Herder, Freiburg/Basel/Wien 2003, ISBN 3-451-20442-8.
⢠Wolfgang R. Krabbe: Parteijugend in Deutschland. Junge Union, Jungsozialisten und Jungdemokraten 1945â1980, Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 2002, ISBN 3-531-13842-1.
⢠Mike Schmeitzner / Wolfgang Marcus: Im Schatten der FDJ. Die âJunge Unionâ in Sachsen 1945â1950, Vandenhoeck & Ruprecht, GĂśttingen 2004, ISBN 3-89971-201-3.
Weblinks
Commons
: Junge Union
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠www.junge-union.de â Offizielle Website
Einzelnachweise
cite-note-bundesvorstand-11. Unser Bundesvorstand. In: junge-union.de. Abgerufen am 4. Mai 2025.
cite-note-3-22. Sophie Garbe, Florian Gathmann: Junge Union: Die Segelschuhjungs. In: Der Spiegel 39/2022. 24. September 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 29. Juni 2023]).
cite-note-33. â Daniel Enzensperger: Parteijugendorganisationen und ihre Beteiligungsfähigkeit im verwaltungs- und verfassungsgerichtlichen Verfahren. In: Mitteilungen des Instituts fĂźr Parteienrecht und Parteienforschung; 20 (2014), S. 26â33
cite-note-44. â Das Erfolgsmodell der sozialen Marktwirtschaft weist den Weg zu Wachstum und Wohlstand! In: junge-union.de. Junge Union, 4. Juli 2009, archiviert vom Original am 1. Oktober 2013; abgerufen am 13. Juli 2013.
cite-note-55. â Die NATO ist eine 60-jährige Erfolgsgeschichte fĂźr Frieden und Freiheit! In: junge-union.de. Junge Union, 2. April 2009, archiviert vom Original am 1. Oktober 2013; abgerufen am 13. Juli 2013.
cite-note-66. â Regulierte Ăffnung bei Sportwetten. In: junge-union.de. Junge Union, 12. Dezember 2006, archiviert vom Original am 13. November 2013; abgerufen am 12. Juli 2013.
cite-note-77. â Gegen einen einheitlichen Mindestlohn! In: junge-union.de. Junge Union, 2. November 2011, archiviert vom Original am 26. Oktober 2013; abgerufen am 12. Juli 2013.
cite-note-88. â Positionspapier zur Herabsetzung des Wahlalters (RTF; 15 kB), Beschluss des Bundesvorstandes vom 2. Mai 1997.
cite-note-99. â Saddam Hussein entwaffnen! Transatlantische Freundschaft stärken! (PDF; 6 kB) Beschluss des Deutschlandrates der Jungen Union in Regensburg vom 14. und 15. März 2003
cite-note-1010. â n-tv.de
cite-note-1111. â Freiheit fĂźr WeiĂrussland! In: junge-union.de. Junge Union, 13. Mai 2011, archiviert vom Original am 21. Mai 2015; abgerufen am 12. Juli 2013.
cite-note-1212. â Gewalt gegen ZivilbevĂślkerung in Syrien beenden! In: junge-union.de. Junge Union, 2. März 2012, archiviert vom Original am 26. Oktober 2013; abgerufen am 20. Juli 2013.
cite-note-1313. â Religionsfreiheit wahren â syrische BischĂśfe freilassen! In: junge-union.de. Junge Union, 23. April 2013, archiviert vom Original am 26. Oktober 2013; abgerufen am 20. Juli 2013.
cite-note-1414. â Junge Union Deutschlands (JU), kas.de
cite-note-0-1515. â Claudia HĂźlsken: Zwischen Sozialisation und Selektion: Die Rolle der Parteijugend bei der Rekrutierung von Berufspolitikern in Deutschland (= Empirische Studien zur Parteienforschung). Springer Fachmedien Wiesbaden, Wiesbaden 2023, ISBN 978-3-658-40389-8, S. 135 ff., doi:10.1007/978-3-658-40390-4.
cite-note-1-1616. â Wolfgang R. Krabbe: Kritische Anhänger  unbequeme StĂśrer: Studien zur Politisierung deutscher Jugendlicher im 20. Jahrhundert. BWV Verlag, 2010, ISBN 978-3-8305-1815-0, S. 234 (google.de [abgerufen am 18. Februar 2023]).
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cite-note-1818. â Kai Wambach: Rainer Barzel: Eine Biographie. Verlag Ferdinand SchĂśningh, 2019, ISBN 978-3-657-70261-9, S. 600 (google.de [abgerufen am 6. Juli 2021]).
cite-note-1919. â Michael Ploetz, Tim Szatkowski, Judith Michel: Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1982. Walter de Gruyter, 2013, ISBN 978-3-486-72254-3 (google.com [abgerufen am 19. Februar 2023]).
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cite-note-2121. â Geschichte der CDU: Junge Union Deutschlands (JU). In: kas.de. Abgerufen am 26. Juli 2024: âAuf dem Deutschlandtag im September 1990 in Leipzig vereinigte sich unter dem Vorsitz von Hermann GrĂśhe die christlich-demokratische Jugend aus beiden Teilen Deutschlands.â
cite-note-2222. â Babette Claas: Gleichberechtigt in den Parteien. Centaurus Verlag 2000, S. 206.
cite-note-2-2323. â Mariam Lau: Abschied vom Radikalsein. In: Zeit Online. 19. November 2022, abgerufen am 19. Februar 2023.
cite-note-2424. â Isabelle Hertner: Germany as âa country of integrationâ? The CDU/CSUâs policies and discourses on immigration during Angela Merkelâs Chancellorship. In: Journal of Ethnic and Migration Studies. Band 48, Nr. 2, 25. Januar 2022, ISSN 1369-183X, S. 461â481, doi:10.1080/1369183X.2020.1853908.
cite-note-2525. â Neues Grundsatzprogramm verabschiedet Junge Union setzt auf Tradition und neue Medien (Memento vom 9. Oktober 2012 im Internet Archive)
cite-note-2727. â Benjamin Hammer: MiĂfelder gestorben - Trauer in der Union. In: deutschlandfunk.de. 13. Juli 2015, abgerufen am 30. Juni 2024.
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cite-note-2929. â Ziemiak-Nachfolge: Kuban zum JU-Chef gewählt. In: merkur.de. 16. März 2019, abgerufen am 26. Juli 2024.
cite-note-3030. â Diana Kinnert: CDU und die Jungen: Die Jugend ist nicht homogen. In: taz.de. Abgerufen am 26. Juli 2024: âMan muss sich nicht am Talkshow-Auftritt des Junge-Union-Chefs Tilman Kuban orientieren, der BĂźndnisgrĂźne als Angstprediger verunglimpft und sie mit rechtsextremen Populisten gleichsetztâ
cite-note-3131. â JU-Chef: Winkel fordert schärferen Kurs bei Migration. In: dpa Niedersachsen. Zeit Online, 20. Oktober 2023, abgerufen am 31. Mai 2024 (Hinweis: Zeit Online hat diese Meldung redaktionell nicht bearbeitet. Sie wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) Ăźbernommen.).
cite-note-3232. â Gerhard Voogt: Harter Migrationskurs gefordert: JU-Chef in NRW: Deutschland soll FlĂźchtlinge nach Afrika abschieben. In: ksta.de. KĂślner Stadt-Anzeiger, 24. April 2024, abgerufen am 31. Mai 2024.
cite-note-3333. â Milena Hassenkamp (mfh): CDU-Politiker kritisieren VorstoĂ der Jungen Union fĂźr Umzug der deutschen Botschaft. In: Der Spiegel. 24. Oktober 2023, abgerufen am 30. Mai 2024.
cite-note-3434. â CDU will, dass die deutsche Botschaft in Tel Aviv bleibt. 23. Oktober 2023, abgerufen am 30. Mai 2024.
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cite-note-506. 2023 Board Elected. In: IYDU. 30. April 2023, abgerufen am 22. Januar 2024 (englisch).
cite-note-517. DNK mit neuem Sprecher*innen-Team. In: d-n-k.org. 10. Dezember 2024, abgerufen am 29. Oktober 2025.
cite-note-528. YEPP - Severin Hirmer. Abgerufen am 22. Januar 2024 (englisch).
cite-note-ju-bundesgesch-ftsstelle-539. Statistischer Geschäftsbericht 14. Oktober 2016 bis 5. Oktober 2017
cite-note-stuttgarter-nachrichten-2017-5410. Hanna Spanhel: Viele Neueintritte seit 2016: Wieder mehr JĂźngere in Parteien aktiv, Stuttgarter Nachrichten, 11. September 2017
cite-note-5511. 51. Landestag der JU BW in Tauberbischofsheim: Florian Hummel erneut zum Landesvorsitzenden gewählt. In: ju-bw.de. 14. November 2023, abgerufen am 13. September 2024.
cite-note-5612. Landesvorsitzender. In: ju-bayern.de. Abgerufen am 29. Oktober 2025.
cite-note-5713. Gericht bestätigt Harald Burkart als Vorsitzenden der Jungen Union. 24. Januar 2025, abgerufen am 1. Februar 2025.
cite-note-5814. Laura Strohschneider. In: cdu-brandenburg.de. Abgerufen am 13. September 2024: âLandesvorsitzende Junge Union Brandenburgâ
cite-note-5915. Der Landesvorstand. Junge Union Landesverband Braunschweig, abgerufen am 6. Juli 2025.
cite-note-6016. Vorstand. Junge Union Bremen, abgerufen am 6. Juli 2025.
cite-note-6117. Der Landesvorstand. Junge Union Hamburg, abgerufen am 6. Juli 2025.
cite-note-6218. Lukas Brandscheid nun an der Spitze der Jungen Union. In: faz.net. 7. Juni 2025, abgerufen am 6. Juli 2025.
cite-note-6319. Unser Landesvorstand. Junge Union Hessen, abgerufen am 6. Juli 2025.
cite-note-6420. Jenny Gundlach zur neuen Landesvorsitzenden der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern gewählt. In: ju-mv.de. 16. Oktober 2023, abgerufen am 13. September 2024.
cite-note-6521. Karoline Czychon als JU-Landesvorsitzende bestätigt. In: ju-niedersachsen.de. 26. August 2024, abgerufen am 13. September 2024.
cite-note-6622. Arne Hell: Junge Union in NRW: Neuer Vorsitzender, altes Selbstbewusstsein. In: wdr.de. 11. Februar 2023, abgerufen am 13. September 2024: âAn der Spitze steht jetzt ein junger Politiker aus Ostwestfalen: Kevin Gniosdorz.â
cite-note-6723. Vorstand. Junge Union Landesverband Oldenburg, abgerufen am 6. Juli 2025.
cite-note-6824. Junge Union Rheinland-Pfalz stellt sich neu auf: Christopher HauĂ folgt auf Jens MĂźnster. In: cdurlp.de. 22. November 2023, abgerufen am 13. September 2024.
cite-note-6925. Junge Union Saar: Fabian LaĂotta ist neuer Vorsitzender. In: saarnews.com. 28. März 2023, abgerufen am 13. September 2024.
cite-note-7026. Fabian LaĂotta ist neuer Landesvorsitzender der Jungen Union Saarland. In: saarbruecker-zeitung.de. 27. März 2023, abgerufen am 13. September 2024.
cite-note-7127. Junge Union hat erstmals eine Chefin. In: tag24.de. 21. Juni 2025, abgerufen am 21. Juni 2025.
cite-note-7228. Mitteldeutsche Zeitung: Nico Elsner ist neuer JU-Landesvorsitzender in Sachsen-Anhalt. Abgerufen am 23. Mai 2025.
cite-note-7329. isocity: Nico Elsner neuer JU-Chef in Sachsen-Anhalt und folgt auf Anna Kreye | Magdeburger News | Das Nachrichtenportal | News rund um Magdeburg. Abgerufen am 23. Mai 2025.
cite-note-7430. Landesvorstand. Junge Union Schleswig-Holstein, abgerufen am 6. Juli 2025.
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cite-note-7979. â als Ausnahme gilt Klaus Escher
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